Winter auf der Schmidtenhöhe © NABU Deutschland
Sreuobstwiesen bei Güls, © Unbekannt

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Lokale Agenda 21 Koblenz

Die Agenda 21 ist ein weltweiter Aktionsplan für das 21. Jahrhundert, der 1992 von 178 Staats- und Regierungschefs auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung verabschiedet wurde. Ziel dieses Aktionsplanes ist es, eine Entwicklung einzuleiten, die unsere Lebensgrundlagen sowohl im Umweltbereich als auch im sozialen und wirtschaftlichen Bereich sichert. Nachhaltigkeit oder Zukunftsfähigkeit ist der Schlüsselbegriff, der ein gleichzeitiges betrachten und abwägen der sozialen, ökologischen und ökonomischen Dimension einer Maßnahme einfordert und auch den Blick auf die globalen Auswirkungen beinhaltet. Eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung wird den Kommunen zugewiesen. Dort soll im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie unter Einbeziehung aller gesellschaftlichen Gruppen, ein auf die örtlichen Bedingungen abgestimmter Aktionsplan, eine Lokale Agenda 21 (LA 21) erarbeitet werden. Der Stadtrat hat deshalb im März 1998 einstimmig die Erarbeitung einer Lokalen Agenda 21 für Koblenz beschlossen. 1999 hat man beim Umweltamt das Agenda-Büro als zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle eingerichtet. In der Folge haben sich Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen und in einzelnen Stadtteilen gebildet. Es wurden Projekte entwickelt und umgesetzt. Im Laufe der Zeit sind aus Arbeitsgruppen bzw. Projekten eigenständige Vereine und Netzwerke entstanden. Andere Gruppen haben nach der Umsetzung "ihres" Projekts die Arbeit eingestellt.