Donnerstag, 01.10.2026, 16:15 bis 17:30 Uhr
Hochschule für Gesellschaftsgestaltung, Kornpfortstraße 15, 56068 Koblenz
https://hfgg.de/events/event/commoning-und-sein/
Anmeldung: keine Anmeldung erforderlich
Digitaler Vortrag und Diskussion mit Anton Eßwein
Die Art, wie wir unser Miteinander erleben und ausrichten ist stark von einem vorherrschenden Ich-Verständnis geprägt. Im Liberalismus steht das Ich vor dem Wir – es dient seiner Entfaltung. In einem radikalen Kollektivismus soll das Ich hinter dem Wir verschwinden. Die Ubuntu-Rationalität, die sich im commoning wiederfindet, stellt eine sich bedingende Wechselwirkung zwischen Ich und Wir her: Ich bin, weil wir sind. Wir sind, weil ich bin. Die Bedeutung dessen zeigt Anton am Beispiel des Rotationsprinzips im Commons-Verbund Cecosesola in Venezuela auf.
Anschließend können Fragen gestellt und diskutiert werden.
Anton Eßwein studiert im Master an der HfGG, hat sich in vielfältigen Tätigkeiten mit commoning beschäftigt und arbeitet zur Frage, wie gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften funktionieren und durch soziale Innovation dem Strukturwandel in ländlichen und/oder strukturschwachen Räumen etwas entgegensetzen kann. Aktuell arbeitet er beim Netzwerk Zukunftsorte e. V. im Projekt „Kooperative Leerstandsaktivierung in Brandenburg“ und hat bei losmachen e.V. die Projektkoordination für die Beteiligungsprozesse für das Gemeinschaftsamt e.G. in Halle (Saale) inne.
Teilnahme über den Event-Link